Immer wieder ähnliche Meldungen. Afrikaner fliehen mit Schlauchbooten aus Marokko über die Straße nach Gibraltar ins spanische Tarifa. Im August schafften es fast 100 Boote an einem einzigen Tag. 920 Menschen wurden vom Roten Kreuz und der Seenotrettung aus dem Meer gefischt. Männer, Frauen und Kinder.

Ich habe ihre Gesichter hinter den Scheiben der Busse gesehen. Ausdruckslos. Erschöpft. Und unten am Strand stürzten sich die Surfer mit ihrer High-Tech Ausrüstung ins Meer. Richtung Afrika.