In Australien traf ich mal einen Opalgräber, er war Anfang achtzig, und stieg jeden Tag in seinen Schacht in der Wüste, um nach Opalen zu bohren. Er holte die großen Steine aus der Erde, in denen Opale eingeschlossen sein konnten und legte sie in Tonnen. Da blieben sie dann.

“Wenn ich die Steine spalte, spalte ich auch die Opale darin – wenn welche drin sind”, sagte er,  “und wenn keine drin sind, bin ich enttäuscht. Ich lasse den Steinen lieber ihr Geheimnis – und mir den Glauben, einen großen Schatz gefunden zu haben.”