Jaco sprang an mir hoch und rannte weiter voraus. „Nein“, stammelte ich, „nein …“ Ich hatte das Gefühl, diesen Ort sofort verlassen zu müssen. Draußen atmete ich auf. Ich konnte nicht anders als ihm zu folgen. Es wunderte mich nicht, dass wir nach einer halben Stunde genau vor dem Orangenhain standen, den ich erst kürzlich mit meinem Hund betreten hatte. Hier hatte alles begonnen. Hier müsste es auch enden, oder?

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Jacos Nackenfall sträubte sich und ich glaubte irgendwo wildes Gebell zu hören. Aber sobald ich stehenblieb und lauschte, war es verstummt. Bildete ich mir alles nur ein? So wie ich diesen Traum vor dem Relief gehabt hatte? Nein, Jaco war echt und ich folgte ihm zwischen den Bäumen hindurch – und stand schließlich vor dem alten Haus. Inzwischen dämmerte es und es war mir unheimlich. Hier war diese Frau verschwunden, oder war das alles Humbug? Würde gleich das Licht angehen und eine Menge anstrahlen, die Beifall klatschte und mich auslachte? Es ging kein Licht an, es wurde finsterer und kälter und da, auf einmal glaubte ich ein Rufen zu hören … es kam aus dem Innern des alten Hauses. Ich trat näher, aber Jaco folgte mir nicht mehr. Er blieb knurrend stehen und rührte sich nicht mehr vom Fleck. Ich gab mir einen Ruck und stieß die morsche Holztür auf. Drinnen war es vollkommen dunkel. Ich machte einen Schritt über die Schwelle – als ich einen Stoß im Rücken spürte, stolperte und auf den Boden stürzte. Mit einem lauten Knall fiel die Tür zu  …